Pille Femigoa
Die folgenden Informationen enthalten Auszüge aus dem öffentlichen Arzneimittel Informationssystem. Bitte beachten Sie den Haftungsausschluss am Ende der Beschreibung.
Femigoa ist ein hormonales Kombinationspräparat für Frauen zur Schwangerschaftsverhütung (kombiniertes orales Kontrazeptivum, hier allgemein als “Pille” bezeichnet). Es enthält ein Gelbkörperhormon (Levonorgestrel) und ein Estrogen (Ethinylestradiol).
Femigoa wird angewendet zur Schwangerschaftsverhütung.
Nehmen Sie Femigoa immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Wie und wann sollten Sie Femigoa anwenden?
Femigoa soll unzerkaut, gegebenenfalls zusammen mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden.
Die Tabletten müssen jeden Tag etwa zur gleichen Zeit, in der auf der Blisterpackung angegebenen Reihenfolge eingenommen werden. An 21 aufeinander folgenden Tagen muss jeweils 1 Tablette täglich eingenommen werden. Mit der Einnahme der Tabletten aus der nächsten Packung beginnen Sie nach einer 7-tägigen Einnahmepause, in der es üblicherweise zu einer Blutung (Abbruchblutung) kommt. Diese beginnt in der Regel 2 bis 3 Tage nach Einnahme der letzten Tablette und kann noch andauern, wenn Sie mit der Einnahme aus der nächsten Packung beginnen.
Dauer der Einnahme
Femigoa kann solange eingenommen werden, wie eine hormonale Methode zur Empfängnisverhütung gewünscht wird und die Vorteile einer hormonalen Verhütungsmethode die gesundheitlichen Risiken überwiegen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrundegelegt:
- Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Anwenderinnen
- Häufig: 1 bis 10 von 100 Anwenderinnen
- Gelegentlich: 1 bis 10 von 1.000 Anwenderinnen
- Selten: 1 bis 10 von 10.000 Anwenderinnen
- Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Anwenderinnen
Bedeutsame Nebenwirkungen
Die Einnahme der Pille Femigoa ist mit einem erhöhten Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln, Lebergeschwülsten, Gebärmutterhalskrebs und die Diagnose von Brustkrebs verbunden. Nähere Angaben siehe Abschnitt 2 unter "Die Pille Femigoa und Gefäßerkrankungen" und "Die Pille Femigoa und Krebs".Die häufigsten Nebenwirkungen (mehr als 1 von 10 Anwenderinnen), die mit der Einnahme der ”Pille” mit den Wirkstoffen Ethinylestradiol und Levonorgestrel verbunden sind, sind Kopfschmerzen (einschließlich Migräne), Schmier- und Zwischenblutungen.
Andere mögliche Nebenwirkungen
Infektionen- Häufig: Entzündungen der Scheide, einschließlich Pilzbefall (Candidiasis), Erkrankungen des Abwehrsystems
- Selten: Allergische Reaktionen, auch sehr schwere mit Atem- und Kreislaufsymptomen, Nesselsucht, schmerzhafte Haut- und Schleimhautschwellungen (Angioödem)
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- Gelegentlich: Änderungen des Appetits (Zunahme oder Abnahme)
- Selten: Verminderte Fähigkeit zum Abbau von Traubenzucker (Glukoseintoleranz)
- Häufig: Stimmungsschwankungen, einschließlich Depression; Änderungen des Geschlechtstriebs (Libido)
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Häufig: Nervosität; Benommenheit, Schwindel
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Selten: Unverträglichkeit von Kontaktlinsen
- Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen
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Gelegentlich: Bauchkrämpfe, Blähungen
Affektionen der Leber und der Gallenblase
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Selten: Durch Gallestau verursachte Gelbsucht
Gewebsneubildungen (gut-/bösartig und nicht spezifiziert)
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Sehr selten: Gutartige Lebergeschwülste, Leberzellkrebs
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- Häufig: Akne
- Gelegentlich: Ausschlag, gelblich-braune Flecken auf der Haut (Chloasma) möglicherweise bleibend, vermehrte Körper- und Gesichtsbehaarung, Haarausfall
- Selten: Knotenrose (Erythema nodosum)
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Sehr selten: Schwerer Hautausschlag (Erythema multiforme)
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
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Häufig: Brustschmerzen, Empfindlichkeit der Brüste, Brustvergrößerung, Brustdrüsensekretion, schmerzhafte Monatsblutungen, Änderungen der Stärke der Monatsblutung, vermehrter Ausfluss aus der Scheide, Ausbleiben der Monatsblutung
Allgemeine Erkrankungen
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Häufig: Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe
Untersuchungen
- Häufig: Gewichtsveränderungen (Zunahme oder Abnahme)
- Gelegentlich: Blutdruckerhöhung, Veränderungen der Blutfettspiegel
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Selten: Abnahme der Folsäurespiegel im Blut (die Folsäurespiegel können durch die Pille Femigoa vermindert sein. Im Falle einer Schwangerschaft, die kurz nach Absetzen der Pille Femigoa eintritt, können erniedrigte Folsäurespiegel von Bedeutung sein.)
Weiterhin wurden unter Anwendung der “Pille” folgende Nebenwirkungen berichtet. Die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen lässt sich aus den Berichten nicht berechnen.
- Sehnervenentzündung (kann zu teilweisem oder vollständigem Verlust des Sehvermögens führen), Blutgerinnselbildung in den Netzhautgefäßen des Auges
- Verschlechterung von Krampfadern,
- Bauchspeicheldrüsenentzündung bei gleichzeitig bestehender schwerer Fettstoffwechselstörung,
- Gallenblasenerkrankung, einschließlich Gallensteine,
- eine bestimmte Bluterkrankung, die zu Nierenschäden führt (Hämolytisch-urämisches Syndrom),
- Bläschenausschlag, der auch während der Schwangerschaft vorkommt (Herpes gestationis),
- eine Form der Schwerhörigkeit (Otosklerose),
- Verschlechterung einer bestimmten Erkrankung des Abwehrsystems (Schmetterlingsflechte, systemischer Lupus erythematodes),
- Verschlechterung einer Stoffwechselerkrankung mit Störung der Bildung des Blutfarbstoffes (Porphyrie),
- Verschlechterung eines Veitstanzes (Chorea minor Sydenham),
- Verschlechterung einer Depression,
- Verschlechterung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa).
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.
Was Femigoa enthält
Die Wirkstoffe sind Ethinylestradiol und Levonorgestrel.
1 überzogene Tablette enthält 30 µg Ethinylestradiol und 150 µg Levonorgestrel.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Povidon K25, K90, Magnesiumstearat, Talkum, Sucrose (Saccharose), Macrogol 6000, Calciumcarbonat, Glycerol 85 %, Montanglycolwachs, Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172).
Wie Femigoa aussieht und Inhalt der Packung
Femigoa ist in Packungen mit 1 x 21, 3 x 21 und 6 x 21 beigefarbenenen überzogenen Tabletten erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Wyeth Pharma GmbH
Wienburgstraße 207
48159 Münster
www.wyeth.de
Bei Anfragen: Tel. 01802 – 29 93 84 (6 ct./Anruf)
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Haftungsausschluss
Die folgenden Informationen enthalten Auszüge aus dem öffentlichen Arzneimittel Informationssystem. Die Inhalte sind auf wesentliche Informationen reduziert, sollen einführend informieren und keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments darstellen. Die vorliegenden Informationen können lückenhaft oder unvollständig sein. Auch ersetzen die se Informationen nicht eine fachliche Beratung durch einen Arzt und/oder Apotheker oder das Lesen des orginalen Beipackzettels des Arzneimittels. Ratgeber-Pille haftet nicht für Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise zu dem Produkt. Zu Risiken und Nebenwirkungen des Arzneimittels lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.Bitte schildern Sie uns Ihre Erfahrungen mit Femigoa!
Ich habe bei der Femigoa-Pille keine Nebenwirkungen gehabt. Da ich momentan Single bin und ONS nicht für mich in Frage kommen, habe ich die Pille erst einmal wieder abgesetzt. Nun frage ich mich, ob es ethisch bedenklich ist überhaupt die Pille zu nehmen, da sie falls trotz der Hormone doch eine Berfuchtung erfolgt das Einnisten in die Gebärmutter verhindert wird. Gibt es hierzu irgendwo verlässliche Studien? Ich finde nur Widersprüchliches im Netz.
Habefrüher auch über mehrere Jahre Femigoa genommen und hate nie Probleme, außer evtl keine Lust auf sex, aber das bei allen Verhütungsmethoden leider der fall bei mir. Nehme jetzt in der Stillzeit Cerazette und hab auch zugenommen 7 kg, und immer länger Schmierblutungen
hallo:)
Ich habe die Femigoa fast 3 Monate genommen und dabei einen unglaublichen Horrortrip erlebt!
zum ersten habe ich in 3 Wochen!!! ganz 6kg zugenommen...auch wenn ich die Tage fast garnichts gegessen habe und viel sport gemacht habe, ging NICHTS herunter...zudem hatte ich dann fast JEDEN Tag (4-5 mal in der Woche) Migräne...die ich zuvor nur 1mal monatlich hatte...das ist echt kaum auszuhalten...zudem haben meine Tage teils fast eine ganze woche gedauert und hatte auch starke Brust und unterleibsschmerzen...ich wurde auch total depressiv hab tagelang nur geheult und nicht mehr gelacht...deswegen habe ich die Pille auch vorzeitig schon nach 2 wochen abgesetzt (in der letzten Blisterpackung) und nach der "Blutwoche" von der FÄ die Yasmin verschrieben bekommen...ich soll sie aber gleich durchnehmen ohne Blutungspausen...hoffe das dies jetzt besser wird!
Gruß Sandi
